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einander wieder zuhören
Sprechstunde für Paare

immer Donnerstags 

Terminvergabe per e-mail oder sms
Stunde: akut 80.- €, langfristig & mehrmalig: 40.-€



Wochenend-Krisensprechstunde für Paare
Samstags: 9.30 Uhr

nur akut per sms
Stunde: 100.- €



Passender sollte diese Seite heißen: Über Gewalt in Beziehungen. Ist es zu körperlich ausagierter Gewalt gekommen, können sie sicher sein, dass diese Energie sich schon lange im Vorfeld  nachweisbar zwischen ihnen auch  als verbale Gewalt geäußert hat.

Eine kompetente, erfahrene Paartherapeutin braucht keine 5 Minuten eines " ganz normalen"  Paargesprächs, um herauszuhören, ob sie achtsam und wertschätzend miteinander umgehen, wie sich dadurch ihr Alltag gestaltet, welche Probleme auftauchen könnten und wie hoch die  Chancen auf ein friedliches Zusammenleben stehen.

Übrigens:

Nicht die Paare in den 40ern  & 50ern  sind hier angesprochen, die nach 20 ,30  Jahren mehr oder minder tragfähiger  Beziehung mit 2 gut-bezahlten Jobs und genau so vielen Kleinwagen überlegen, ob sie   endlich mal einen Swinger-Club besuchen sollten, um alles rauszulassen.  Nicht, dass Blümchen-Sex, wenn man ihn denn noch kann, nicht sowieso viel inniger und befriedigender ist: aber all jene, welche Machtspielchen lustvoll-erotisch ausleben, haben einen gangbaren Ausgleich gefunden. So sie niemand dritten schädigen. Diese Paare meine ich entschieden nicht.


Nein, es sind die ernsthaften angesprochen.Die, bei denen es trotz der großen Liebe am Anfang und Beziehungsarbeit später zu tätlichen Übergriffen oder, in Psychologen-Sprech, zu Übersprungshandlungen kam. Jene Frauen der 2.& 3 . Wohlstands-und Friedensgeneration, die mit den alten Rollenzuschreibungen nicht mehr leben wollten und mittlerweile auch nicht mehr können. Jene Männer sind angesprochen, die das auf sich zukommen ließen und heute verunsichert bemerken:Irgendwas stimmt nicht. So reduziert wollen oder können sie gar nicht. männer, die sich darauf eingelssen aber  keine Ahnung hatten, wie schwer es sein würde, ruhig und gelassen die starken Meinungen und Sichtweisen ihrer Partnerin auszuhalten, deren klar formulierte Bedürfnisse sie nicht nur überfordern, sondern tief sitzende Aggressionen  und schwelende Wut entfesselten. Die, welche sich schnell provoziert und angenagt fühlen, die bei selbstbewußten weiblichen Lebensäußerungebn einen Angriff auf ihren Selbstwert wittern. Die, die sich nicht trauen ein Quäntchen Führungsanspruch präsent und friedlich umzusetzen.  Die, die immer noch an die Liebe glauben möchten, einfach , weil sie  am Beginn und in gewissen authentischen Momenten diese Liebe spüren konnten aber im Laufe  der Jahre aus den Augen verloren haben, ob und wie es auf Augenhöhe wirklich funktioniert.


Fragen sie  mutig  im Bekanntenkreis herum, werden sie erfahren, dass es kaum Frauen gibt, die noch keine Erfahrung mit männlicher Gewalt gemacht haben. Fragen sie Männer, wird deutlich, wie schwer es ist, ruhig zu bleiben. Leider hilft es ihnen in ihrer Beziehung praktisch gar nichts zu wissen, dass sie mit der Gewalt nicht allein stehen, dass die Verwerfungen, die sich beim Zerfall der klassischen Familien zeigen, und nicht nur in den Industrie-Nationen epedemienhafte Ausmaße angenommen haben, dass all das Symptome des nach 5-6000 Jahren abtretenden, sich erneut aufbäumenden Patriarchats sein könnten.

Ich meine sie, die sie ihre Scham über das Unausprechliche nicht länger mit sich herumschleppen und tabuisieren wollen. Die sie den Mut haben, sich den Tatsachen zu stellen und gemeinsam an Lösungen  arbeiten wollen. Sie haben meinen vollsten Respekt und später den ihrer Partnerin noch dazu, wenn sie sich allein  auf den Weg hierher machen...Noch mehr freue ich  mich über jedes  reife Paar, das sich nicht hinter dem Totschlag-Argument " bei Gewalt hört alles auf " verstecken und trennen will, sondern nach einem Weg sucht, hinter diegemeinsame geschaffene destruktive Dynamik  zu schauen,um sich wahrhaftig verzeihen zu können. Natürlich verdienen all jene Paaren besonderen, die  gemeinsam am oft zähen  Klärungsprozess arbeiten und sich die Werkzeuge gewaltfreier Kommunikation zu eigen machen. 

Doch richte ich  meine Ansprache in erster Linie an die Herren der Schöpfung. Seien sie sich bewußt und stolz auf sich, dass sie zu den Vorreitern ihrer Spezies gehören, die das Thema Gewalt und das damit zusammnehängende Thema der Gefühlsregulation auf diese friedliche und klärende Art angehen wollen. Machen sie sich klar, dass ihr Wunsch, nämlich in friedliches Fahrwasser zu gelangen und die Beziehung zu erhalten, oder die nächste  Beziehung friedlich zu gestalten, nur mit dem ersten Schritt beginnen kann. Dazu gehört Scham, Angst  und Widerstand auszuhalten.Ihr Wachstumsprozess und  ihre   Bewusstwerdung  sind unaufhaltbar, sobald sie den Schritt hierher wagen.